Grüne fordern mehr Verkehrssicherheit und Reduzierung der Verkehrsbelastungen

09.06.17 von Andreas Henemann

Die Erhöhung der Verkehrssicherheit  sowie die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität an stark befahrenen Straßen waren bereits im letzten Kommunalwahlkampf ein Schwerpunktthema der Grünen.

Durch die Zunahme des Kfz-Verkehrs in den letzten Jahren haben dementsprechend auch die Verkehrsgefährdungspotentiale sowie die Verkehrsbelastungen für die Anwohner an den Hauptverkehrsstraßen wie z.B. an der Bremer Straße, St. Annenstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Wilhelmstraße, Schulstraße, Oldenburger Straße, Wohldstraße, Artlandstraße usw. deutlich zugenommen.

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lärm- und Schadstoffbelastungen zu reduzieren sind zielgerichtete Verkehrsberuhigungsmaßnahmen erforderlich, für die auf Antrag der Grünen ein Etat im Haushaltplan 2017 veranschlagt wurde.

Außerdem haben die Grünen im Februar 2017 einen Antrag gestellt, dass sich die Stadt Quakenbrück für eine Teilnahme am niedersächsischen Projekt zur Erprobung von Tempo-30-Zonen auf innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen bewerben möge.  Eine Reduzierung der Durchfahrgeschwindigkeit mittels Ausweisungen als Tempo-30-Zonen sowie weitere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung könnte erheblich zur Verkehrssicherheit  insbesondere für Fußgänger sowie Radfahrer und zu einer nachhaltigen Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität der Anwohner an den neuralgischen Straßen beitragen, so Andreas Henemann.

Das zur Zeit viel diskutierte Verkehrsentwicklungskonzept ist aus Sicht der Grünen im Hinblick auf die Verkehrssicherheit und die Verkehrsbelastungen ergänzungsbedürftig ist. Daher wurde von den Grünen  der Antrag gestellt, das Verkehrsentwicklungskonzept um die analytische Betrachtung und Erfassung der Straßen mit erhöhtem Verkehrsgefährdungspotential sowie hohen Lärm- und Schadstoffemissionen zu ergänzen. Ferner sind zu diesen Problemen geeignete Lösungsansätze zu entwickeln, die zur Erhöhung der Verkehrssicherheit  führen und die Wohn- und Lebensqualität der betroffenen Anwohner verbessern.

Denn nicht das Auto, sondern Mensch, Tier und Umwelt sollten im Mittelpunkt einer urbanen Stadtentwicklung stehen.

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