DIE SAMTGEMEINDE ARTLAND MACHT SICH AUF DEN NIEDERSÄCHSISCHEN WEG

12.08.22

Auf Antrag der Grünen-Fraktion hat der Rat der Samtgemeinde Artland in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause und nach umfänglichen Beratungen mehrheitlich beschlossen, auch im Artland den „Niedersächsischen Weg“ umzusetzen.

WAS IST DER NIEDERSÄCHSISCHE WEG?

Der Niedersächsische Weg vereint Landesregierung, Landvolk, Landwirtschaftskammer sowie Natur- und Umweltverbände. Die bundesweit einmalige Allianz verpflichtet sich zu gemeinsamen und großen Anstrengungen bei Natur- und Artenschutz, Biodiversität und beim Umgang mit der Ressource Landschaft.

WIE GELINGT DIE UMSETZUNG IM ARTLAND?

Mit dem vorliegenden Mehrheitsbeschluss verpflichtet sich der Rat, den Niedersächsischen Weg in der Samtgemeinde Artland umzusetzen, insbesondere durch folgende Maßnahmen:

  • Jeder, der einen neuen Pachtvertrag für eine kommunale, landwirtschaftliche Nutzfläche abschließt, verpflichtet sich, dort ökologische Landwirtschaft zu betreiben.
  • Die Mensen und Kantinen in kommunalen Einrichtungen werden grundsätzlich Lebensmittel aus regionalem und nach Möglichkeit ökologischem Anbau verwenden. 
  • Bis 2023 wird ein sogenanntes „Biotopverbundkonzept“ erarbeitet. Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung der Verbindungselemente für die Schutzgebiete des Biotopverbundes wie Hecken, Baumreihen, Wegerandstreifen oder Gewässersäume, werden ab 2023 in Angriff genommen.

Die Grünen werden den Dialog mit den Akteuren Landwirtschaft, Bevölkerung und Verbänden/Politik vorantreiben und auf eine stetige konkrete Umsetzung des Niedersächischen Weges hinwirken. Denn es geht nicht mehr um das "ob" sondern um das "wie". Eine Verzögerungstaktik darf es nicht geben.

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